Ich kann unter Segel ablegen, die Fahrt verläuft allerdings etwas zäh, da der Wind nur zart meine Segel füllt.
Ich nütze die langsame Fahrt um verschiedene Fischfangtechniken auszuprobieren. Anscheinend dürfte eine herrlich gefärbte (weibliche) Goldmakrele - auch unechte Dorade genannt - einmal Gusto auf etwas anderes gehabt haben, jedenfalls biss sie auf meinen Köder, einer menorcinischen Wursthaut, an!!! Sachen gibt’s…
Der Fisch erwies sich a) als sehr kämpferisch und b) als sehr schmackhaft.
Hier in Porto Colom ist, maritim betrachtet, einiges los. Die große Bucht ist sehr gut geschützt, dementsprechend wird sie genutzt. Die lang vermissten Deutschen treffe ich hier auch, leider können sie alle nicht grüssen…
Das Bojenfeld ist gesteckt voll, in die Marina – da sauteuer - will ich nicht. Also suche ich mir ein Plätzchen in besagtem Bojenfeld und lege mich dort vor Anker. Für was brauchen wir schon eine Boje!
Etmal: 21,5sm, Position: N 39° 25,05’ / E 003° 15,80’