Es war eine ruhige Nacht. Am Morgen herrscht Flaute – Juhu, dass wird ein Faulenzertag! Bevor es zu heiß wird spule ich ein Laufpensum herunter – 15 Km immer am Strand entlang. (Die haben wirklich irr lange Sandstände hier!) Ich laufe bis nach Aguadulce hoch, schaue mich etwas in der dortigen Marina um - die ist groß und sauber, fast nur einheimische Schiffe liegen dort, es gibt eine Tankstelle, eine Werft und etliche Restaurants.
Die Umgebung hier besteht aus einem Meer von Treibhäusern – ein Wahnsinn!! Andererseits, von irgendwoher muss ja das viele spanische Obst und Gemüse kommen.
Die beeindruckende Berglandschaft im Hintergrund dürfte nur ganz schwach besiedelt sein, da in der Nacht keine Lichter zu sehen sind.
Nach einem Bad – das Wasser ist ziemlich kühl hier – bastle ich ein bisschen am Schiff rum, bevor ich mich landfein mache und zum Einkaufen an Land rudere. Über den Ort gibt es nicht viel zu sagen, außer dass er durch die vielen Treibhäuser und Touristen ziemlich wohlhabend und architektonisch zwar nicht unhübsch, aber eher reizlos ist - wie die meisten Orte an dieser Küste.
…und noch 140 Meilen bis Gibraltar…