Der Wind bleibt weiterhin relativ stark, mein Problem sind aber eher die Wellen. Najadchen bockt, legt sich quer und läuft aus dem Ruder, sie hebt aber immer brav ihr Pobscherl, so dass die Wellen unten durchlaufen können, ohne ins Cockpit einzusteigen.
Kochen oder der Toilettenbesuch verlangen bei diesen Wetterbedingungen eine ausgeklügelte Vorbereitung, ausgefeilte Techniken und gutes Timing… Andererseits machen wir, trotz der chaotischen Wellen, gute Fahrt. Da der Wind von achtern kommt, und ich den angeschlagenen Autopiloten nicht überlasten möchte, habe ich das Groß ganz geborgen und segle nur mit der ausgebaumten Genua – wir sind so stressfreier, sicherer, aber trotzdem hurtig unterwegs.
Wieder den ganzen Tag kein Schiff zu sehen, die Zahnschmerzen halten sich in Grenzen.
7. Mittagsetmal: 130 Sm/770 ges., Position: 20° 59,40’ N / 026° 19.84’ W
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