Ich bleibe an Bord, aktualisiere mein Tagebuch und lese. Zum Essen fabriziere ich mir so eine Art Reiseintopf mit etwas Gemüse, Suppenbrühe und einer türkischen Wurst, die ich hineinschneide. Fazit – nicht zum essen. Diese türkischen Würste sind für meinen Gaumen einfach nicht gemacht. Kein Schweinefleisch darin und viel zu viel papriziert. Grauslich. Also war Wurststückchen rausklauben angesagt, damit ich wenigstens den Reis essen konnte. Koch werde ich keiner, glaube ich….
Am Nachmittag, der Wind hat nachgelassen und es hat aufgeklart, rudere ich an Land und erkunde ein bisschen die Gegend. Diese ist zwar wildromantisch schön, aber so wie die Menschen hier leben (oder leben müssen) - Nein, danke.
Ich finde ein halbwegs normales Geschäft, erstehe ein paar Grundnahrungsmittel und meinen geliebten Joghurt. Gerade noch rechtzeitig, vor dem Herannahen der nächsten Front, erreiche ich mein Schiff, das einen Veitstanz um die Ankerkette aufführt. Mal sehen, was die Nacht bringt….