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Donnerstag, 9. September 2010

Porto Pino

Wieder eine ruhige Nacht, es regnet leicht, es ist windig und wiederum grau in grau. Doch es klart schnell auf, wird wieder heiß.
Ich mache mich auf die Socken, um die Umgebung zu erkunden. Doch als ich die Backskiste öffne, um den Blasebalg für mein Schlaucherl (ist noch immer undicht…) zu holen, erlebe ich eine böse Überraschung: Die Flasche mit dem Rostumwandler ist umgefallen und etwas davon ist ausgeronnen. Ein undichter Verschluss einer Säureflasche, das gibt’s doch nicht! Die Flüssigkeit (Hauptwirkstoff Phosphorsäure…) hat die Tasche, in der ich meinen Tauchanzug verstaue, teilweise aufgelöst und auch den Anzug etwas angegriffen – ich bin wieder einmal sauer…
Der Hafen von Porto Pino...


...ist eigentlich nur der Überlaufkanal der hinter dem Sandstrand liegenden Brackwasserlagunen, mit Anlegemöglichkeiten für kleine, nicht tiefgehende Schiffe, sonst gar nichts. Die Hauptattraktion des Ortes sind der riesige, fast 4km lange, wirklich schöne Sandstrand:


Seine dahinter liegende Dünenlandschaft, ähnlich wie wir sie von den deutschen Nord- und Ostseeküsten her kennen:


Sowie eine in ihren Dimensionen gewaltige Wanderdüne, die an die kurische Nehrung erinnert:


Ich durchstreife die schöne Dünenlandschaft, erkunde die kleine Ortschaft, die aber nichts hergibt und erfreue mich des Pinienhaines und der wildromantischen Steilküste auf der mir Schutz bietenden Landzunge.
Es beginnt heftig zu blasen, wie vorhergesagt aus N / NW – dort wo ich hin möchte. Ich liege aber im Lee besagter Landzunge auf gut haltendem Sandgrund ziemlich sicher, werde halt abwarten müssen, dass der Wind dreht.