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Freitag, 10. September 2010

Porto Pino

Es bläst noch immer stark, daher lege ich einen Ruhetag ein, konstruiere aus einem Schraubschäkel und mit viel Fingerspitzengefühl (das Ding musste ich ja irgendwie im Bauminneren von der Baumnock bis zu seinem Bestimmungsplatz bringen…) einen neuen Baumbeschlag, welcher nun stabil genug ist, um mein ungestümes Zerren auszuhalten.
Der Wetterbericht ist so lala, ich beschließe von hier abzuhauen ohne die Insel San Pietro (dort befindet sich das Städtchen Carloforte, wo ich voriges Jahr vom Marinasteg aus unfreiwillig ins Wasser stürzte…) anzulaufen. Dort wollte ich Proviant fassen und den Dieseltank auffüllen. Ich füge mich aber dem Wetterdiktat, lasse es sein und werde morgen in der Früh Direktkurs auf die Balearen nehmen.
Ich rudere noch an Land – ach war das lustig, bei dem Wind und den kurzen, harten Wellen – und suche mir in dem einzigen Laden, den es hier gibt, etwas Proviant zusammen, damit ich während der Überfahrt nicht ganz verhungere…
Zurück an Bord bereite ich das Schiff auf morgen vor, denn dann geht es wieder weiter!

Nein, das waren nicht wir, Ehrenwort!!


So fein ist hier der Sand am Strand: (Die Kugel besteht vollständig aus haarigen Pflanzenfasern. Von diesen Dingern werden Unmegen an den Strand gespült)