Am Morgen finde ich drei tote fliegende Fische an Bord:
...deren Kamikazeaktion war leider umsonst, da sie zum Verwerten zu klein sind. Einer der gefräßigen Räuber wird sich aber ihrer schon annehmen!
Zusätzlich zur Genua setze ich die Sturmfock...
...um die Segelfläche zu vergrößern, ohne das Groß hochziehen zu müssen. Diese Stellung mit zwei ausgestellten Vorsegeln bewährt sich einstweilen (bei achterlichen Winden) ganz gut. Leider merke ich erst später, dass die Stagreiter des Sturmswegels die Genua teilweise durchwetzten...
Das Wellenbild beruhigt sich etwas, der Wind lässt eine Spur nach. Endlich gibt es wieder einmal etwas Warmes hinter die Kiemen!
Es ist teilweise bewölkt aber warm, der Mond ist ca. halbvoll.
Ein Vogel umkreist uns, weiß mit einem langen, merkwürdig dünnen Schwanz und einem auffallend orangefarbenen Schnabel – diesmal weiß ich, um welches Tier es sich dabei handelt, um einen Rotschnabel – Tropenvogel.
Beim Fischen ein Biss, wieder kann ich den Fang nicht anlanden – so ein Mist; ich glaube, wir sind einfach zu schnell unterwegs. Aber wie soll ich gleichzeitig den Fisch drillen und die Segel runterholen? Ich hab ja nur zwei Hände!
Keine Sichtung.
10. Mittagsetmal: 133 Sm/1180 ges., Position: 17° 53,60’ N / 032° 41.05’ W
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