Für etwaige Wünsche, Bitten und Beschwerden bin ich manchmal erreichbar unter:
gerhard-auf-see@gmx.at

Mein Skype - Name: neptun.22



Freitag, 10. Juni 2011

Cartagena

…eigentlich heißt es ja „Cartagena de Indias“, um nicht mit dem spanischen Cartagena verwechselt zu werden. Wie dem auch sei, für mich wird es wieder Zeit, weiter zu ziehen. Warum viele Besucher dieser Stadt nur positives abgewinnen können kann ich nicht ganz nachvollziehen, wahrscheinlich haben sie nur die touristischen Highlights gesehen und nicht hinter die Kulissen geschaut. Zusätzlich ist die Kriminalität, die hier zutage tritt, atemberaubend: dem Chef von der Pizzeria haben sie die Schalung seiner frisch betonierten Stiege geklaut, kurze Zeit später seine Rosenstöcke. Georg wurde gestern von einem Marinero, der eigentlich auf sein Dingi aufpassen sollte, daraus Benzin gestohlen, usw. usw.
Das unmittelbare Nebeneinander von Reichtum und Armut birgt sicherlich gewaltigen sozialen Sprengstoff in sich, der nach wie vor florierende Rauschgifthandel trägt auch nicht unbedingt zur Verbesserung der Situation bei. Aber vielleicht sehe ich die Dinge nur etwas zu eng, sollte etwas toleranter diesen Zuständen gegenüber sein…
Ich habe jedenfalls genug gesehen, meine Fahrt geht jetzt über zwei kolumbianische Archipele nach Mittelamerika – genauer gesagt in das San Blas – Archipel vor Panama, zu den Kuna – Indianern, weiter.
Zum Abschied noch einige Eindrücke von der Stadt:

Ausblick von der Festung "Castillo San Felipe"


Najadchen in der dreckigen Ankerbucht vor der Hotelkulisse "Bocagrande"


Vergitterte Geschäfte, als Schutzmaßnahme vor Überfällen:


Unbeschreiblich...




Das Zentrum, mit einigen schönen Gebäuden:





Keine Kommentare: